LINO ZEDDIES
Gesellschaftsentwickler, Autor und Transformationsbegleiter
für eine regenerative Zukunft
Wie können wir eine lebendige Beziehung zu uns selbst, zu anderen und zur Erde entwickeln?
Welche Praktiken, sozialen Technologien und Strukturen ermöglichen eine lebendige Gesellschaft?
Und wie können wir den Wandel dorthin gemeinsam gestalten?
Als Pionier einer regenerativen Kultur arbeite ich daran, zum Erblühen einer Welt der Verbundenheit, Schönheit und Lebendigkeit beizutragen.
Mit meiner Organisation „Reinventing Society“ entwickle ich inspirierende Zukunftsvisionen, begleite Transformationsprozesse und unterstütze Menschen und Organisationen beim Aufbau lebendiger Kulturen und regenerativer Strukturen.
Aktuell schreibe ich an einem Roman über die gesellschaftliche Transformation der kommenden 20 Jahre - das würdevolle Sterben alter Strukturen und das Erblühen einer neuen lebendigen Gesellschaft: “Die Ära der Lebendigkeit”. Dazu habe ich auch eine Telegram Gruppe, in der ich Inspirationen, Buchkapitel und Erkenntnisse teile.
BILDBAND: Zukunftsbilder 2045
Die Zeit für positive Zukunftsvisionen ist jetzt. Unser Buch nimmt dich mit auf die Reise in eine inspirierende Zukunft. Eine imaginäre, aber realistische Reisereportage aus dem Jahr 2045 und über 30 einzigartige Zukunftsbilder zeigen, wie Städte und Orte des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland, der Schweiz und Österreich aussehen können, wenn uns der sozial-ökologische Wandel gelingt. (176 Seiten, Hardcover: 33€, oekom Verlag)
Angebote
Ich inspiriere Menschen und Organisationen mit Visionen einer regenerativen Zukunft und unterstütze die Reise dorthin mit bestärkenden Impulsen, Konfliktklärungen und lebendigen Erfahrungsräumen. Dabei betrachte ich Transformation ganzheitlich und habe die individuelle, organisationale und gesellschaftliche Ebene gleichsam im Blick. Angebote von mir und Reinventing Society umfassen:
Visionsentwicklung & Zukunftsgrafiken
Transformations-Impulse
Keynotes, Workshops & Interviews
Buch: Utopia 2048
Stell dir vor, du wachst in der Zukunft auf und die große sozial-ökologische Wende ist gelungen, die Demokratie ist aufgeblüht, es herrschen Frieden und Wohlstand, die Wirtschaft ist gemeinwohlorientiert und der Klimakrise wurde erfolgreich begegnet. Wie würde diese neue Welt aussehen?
In meinem Roman Utopia 2048 erzähle ich meine Vision einer regenerativen Zukunft anhand einer Geschichte, die zwei »Zeitreisende« durch die Städte, Unternehmen und Institutionen einer inspirierenden Zukunft führt.
Zwischen den Generationen knirscht es.
Es gibt Spannungen, gegenseitiges Unverständnis, Vorwürfe und Trennung. Viele Jüngere sind frustriert, weil sie nicht gehört werden. Die Mittelalten sind häufig überfordert von zu viel Verantwortung. Viele Ältere vereinsamen.
Mich beschäftigt das Thema Generationendialog seit einigen Monaten. Den Anstoß gab ein Summit, an dem eine ältere Frau ausdrücklich in der Rolle einer Ältesten teilnahm. Sie war da, um zuzuhören und der Gruppe Ruhe und Halt zu geben – aufmerksam, wohlwollend, mit einem Blick für das Ganze. Diese zunächst unscheinbare Rolle war überraschend kraftvoll. Im Verlauf des Summits entstand spontan ein Ältestenrat, der zu einem der Höhepunkte wurde.
Dadurch wurde mir bewusst, wie sehr ich mich nach guten Ältesten sehne, die im Rücken stehen und Orientierung und Erdung schenken – gesellschaftlich ebenso wie ganz persönlich, für meine Projekte und Herausforderungen. Seitdem suche ich bewusst den Austausch mit Älteren und habe kürzlich sogar an einer „Forschungswerkstatt Ältestenschaft“ teilgenommen – als Jüngster in der Runde.
Aus diesen Erfahrungen und Begegnungen habe ich Klarheit darüber gewonnen, was zwischen den Generationen schiefläuft, was sie einander geben können und wie Verantwortung, Aufgaben und Rollen zwischen ihnen besser verteilt sein könnten. Davon handelt dieser Artikel.